Am 13. August war Melanie Steiger vom Wirtschaft Regional bei uns zu Besuch. Mit im Gepäck hatte sie ein paar persönliche Fragen an unseren René, die teilweise gar nicht so leicht zu beantworten waren.


Nach seiner Lehre als Hochbauzeichner liess sich René Wolfinger zum Grafiker ausbilden. Danach genehmigte er sich eine Auszeit und verreiste nach Neuseeland, um danach mit frischem Elan bei einer Werbeagentur in Zürich zu arbeiten. Im April diesen Jahres hat er sich mit der Firma Hocus & Pocus AG selbstständig gemacht.

Name: René Wolfinger
Geburtsdatum: 11. Juni 1981
Beruf: Grafikdesigner und Geschäftsführer Hocus & Pocus AG
Gelernter Beruf: Hochbauzeichner und Grafiker
Hobbys: Familie, heimwerken, malen, Squash, Filme schauen, fotografieren
Zivilstand/Kinder: verheiratet/zwei Kinder
Wohnort: Balzers

 

Was gefällt Ihnen an sich selbst besonders gut?
Dass ich ein Allrounder bin. Ich kann vieles ein bisschen, aber nichts hervorragend gut. (lacht)

Was würden Sie gerne an sich ändern?
Mir fehlt eine Portion Selbstbewusstsein, dafür würde ich gerne etwas Vernunft hergeben.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit.
Alles was du machst, fällt irgendwann wieder auf dich zurück.

Worüber können Sie lachen?
Über die drei Jungs von Top Gear.

Welchen Satz hassen Sie am meisten?
«Früher war alles besser.» Natürlich war alles besser, aber nur, weil wir uns an viele negative Erlebnisse nicht erinnern können. Jede Zeit hat ihre guten sowie schlechten Seiten.

Als Kind wollten Sie sein wie …?
Mc Gyver.

Was ist für Sie eine Versuchung?
Nichts unversucht zu lassen.

Welches politische Projekt würden Sie beschleunigt wissen wollen?
Eine Lösung für die Ressourcenknappheit.

Welches Kunstwerk würden Sie gerne besitzen?
Mick Jagger von Andy Warhol. Das würde gut in mein Haus passen.

Wofür geben Sie ohne schlechtes Gewissen Geld aus?
Für Apple-Geräte.

Wer oder was wären Sie gerne einen Tag lang?
Spiderman. Dann könnte ich mich durch die Lüfte schwingen.

Was sagt man Ihnen nach?
Angeblich soll ich kreativ sein. (lacht)

Ihr eindrücklichstes Erlebnis?
Die Geburt meiner Kinder und das Heliboarding in Neuseeland mit Blick auf das Meer.

Ihre härteste Lebensschule?
Die Krankheit und der darauffolgende Tod meines Vaters, als ich Teenager war.

Was bedeutet Schönheit für Sie?
Bei der menschlichen Schönheit ist es die Ausstrahlung und bei der objektiven Schönheit sind es schlichte und klare Formen.

Sündiges Lieblingsgericht?
Mamas Lasagne.

Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
Gewaltbereite Menschen, denn sie zerstören meinen Kindheitstraum vom Weltfrieden.

Was bringt Sie ins Schwitzen?
Wenn ich merke, dass ich morgens nach dem Duschen das Deo vergessen habe.

Welche fremde Kultur fasziniert Sie?
Alle Kulturen, die im Einklang mit der Natur leben.

Nehmen wir an, H.G. Wells Zeitmaschine gäbe es wirklich. In welche Zeit würden Sie reisen und was würden Sie dort tun?
Ich würde in die nähere Zukunft reisen, mir die Lottozahlen notieren und wenn ich zurück bin, den Jackpot knacken. Das Geld werde ich dann in gute Zwecke investieren.

Eine Person, mit welcher Sie gerne einmal zu Abend essen würden – und verraten Sie uns, warum.
Mit dem Abenteurer und Überlebensexperten Bear Grylls. Er könnte mir bestimmt einige Tipps geben, welche für das Leben sowie Überleben wirklich wichtig sein könnten. Das Ganze natürlich in der Wildnis an einem Lagerfeuer.

Ein Trend, der unterschätzt wird?
Die Zerstörung der Individuen durch unsere angepasste Gesellschaft.

Ihr Ausgleich?
Ausflüge mit Familie und Freunden sowie Heimwerken in meiner Garage.

Ihr erster Wagen?
Ein Alfa Romeo 145 Quadrifolio. Anfangs bescherte er mir viel Freude. Je älter er aber wurde, desto mehr wurde er zur Qual.

Welches Talent besässen Sie gerne?
Menschen nur mit Worten faszinieren zu können.

Welchen Beruf hätten Sie gerne ausgeübt?
Als Kind wollte ich immer Automechaniker werden.

Was ist Ihr Beitrag zum Umweltschutz?
Unser Minergie-zertifiziertes Haus und die klaren Anweisungen meiner Frau, wie ich den Abfall zu trennen habe. (lacht)

Was empfinden Sie als stillos?
Wenn man andere Leute kopiert und nicht sich selbst ist.

Was ist Ihr Glücksbringer?
Mein verstorbener Vater.